Anleitung 1                                                                               
2.2 Einrichtung des DFÜ-Netzwerks unter Windows 95/98

Inhaltsverzeichnis:

Vorbemerkung

DFÜ ist die Abkürzung für eine Datenfernübertragung zwischen voneinander getrennten Datenverarbeitungsanlagen oder -systemen. Die Daten werden in erster Linie über elektrische Leitungen übertragen, z. T. auch über Lichtwellenleiter oder Funk. Neben der DFÜ über normale (analoge) Telefonleitungen unter Einsatz von Modems oder speziellen Decodern (z. B. Btx = Bildschirmtext) ist vor allem die DFÜ über spezielle Netze der Telekom bekannt, die in das ISDN (Integrated Services Digital Network) integriert sind (Datex = data exchange - Netze).


Einrichtung eines Internetzugangs unter Windows 95/98

Windows 95/98 kommt mit einer komfortablen Unterstützung von TCP/IP-Verbindungen über Modem. Dazu wird eine PPP-Verbindung aufgebaut. Mit einer TCP/IP Verbindung hat der heimische Rechner vollen Zugang zu allen im INTERNET angebotenen Diensten, wie News, World Wide Web, E-Mail, File Transfer oder Telnet.

Software-Installation

Bevor eine PPP-Verbindung mit Windows 95/98 möglich ist, muss zunächst sichergestellt sein, dass alle notwendigen Komponenten bereits installiert sind. Die Komponenten sind:
1. ein Modem, am besten mit 28.800 bps und
2. die Software-Unterstützung für DFÜ-Verbindungen.
Um zu kontrollieren, ob alle benötigten Komponenten installiert sind, und um sie ggf. nachträglich einzurichten, muss das Software-Icon in der Systemsteuerung aktiviert werden:




Kontrollieren Sie im Ordner "Windows-Setup" unter dem Punkt "Verbindungen/Details...", ob das Kontrollkästchen "DFÜ-Netzwerk" markiert ist:



Überprüfen Sie, ob ein Modem installiert ist, indem Sie in der Systemsteuerung den Ordner "Modems" öffnen!



Fehlende Komponenten können über [Hinzufügen] ergänzt werden.

Einrichtung des Netzwerks

Zur Einrichtung des Netzwerks wird in der Systemsteuerung das "Netzwerk"-Icon angeklickt.



Auf der Konfigurationsseite sollten die folgenden zwei Komponenten vorhanden sein:
1. DFÜ-Adapter und
2. das TCP/IP-Netzwerkprotokoll.



Fehlende Komponenten können über [Hinzufügen] ergänzt werden.

Eigenschaften der DFÜ-Verbindung

Die DFÜ-Verbindungen werden von Windows 95/98 in einem eigenen Ordner verwaltet, der zu Beginn auf dem Desktop zugänglich ist - wenn nicht, sollte er im Startmenü oder im Ordner "Arbeitsplatz" oder "Netzwerk-Umgebung" zu finden sein. Dieser Ordner wird nun geöffnet, um eine neue Verbindung zu definieren.



Ein Doppelklick auf "Neue Verbindung erstellen" oder, bei bereits vorhandener Verbindung, der Menüpunkt "Eigenschaften" im Kontextmenü (rechte Maustaste!) führt zu einem Dialog, in dem alle Einstellungen für die Verbindung vorgenommen werden.



"Verbinden über": Hier wird das Modem eingetragen. Es muss bereits richtig installiert sein. Jetzt wird das Modem konfiguriert: Button [Konfigurieren] drücken, die Dialogbox zur Einstellung des Modems erscheint. Auf der Seite "Allgemein" wird der richtige Anschluss (z. B. COM2) ausgewählt, Geschwindigkeit z. B. 57000 baud.



Auf der Seite "Einstellungen" Datenbits 8, Parität keine, Stopbits 1, vor dem Wählen auf Freizeichen warten.









Jetzt kann die Modem-Dialogbox geschlossen werden. Im noch geöffneten Dialog zu den Eigenschaften der DFÜ-Verbindung fehlen noch ein paar Angaben. Dazu wird der Button [Servertyp] angeklickt.



Als Servertyp wird "PPP, Windows 95, Windows NT, Internet" ausgewählt, NICHT am Netzwerk anmelden, KEINE Softwarekomprimierung aktivieren, KEIN verschlüsseltes Kennwort fordern, nur das zulässige Netzwerkprotokoll TCP/IP anklicken.

Bei den "TCP/IP-Einstellungen" haben Sie noch die Möglichkeit, eine IP-Adresse festzulegen. In den meisten Fällen wird diese Adresse von dem Server Ihres Providers dynamisch übermittelt. Nur in seltenen Fällen erhalten Sie von Ihrem Provider eine statische IP-Adresse.
Viele Provider weisen die Nameserveradressen durch ihren Server zu. Bei einigen Providern müssen Sie diese DNS-Adressen aber selbstständig eintragen. Sollte dies der Fall sein, werden Sie von Ihrem Provider darauf hingewiesen und erhalten die Adressen der Nameserver.

Das wars - jetzt kann auch dieser Dialog beendet werden.

Anwählen und Einloggen

Jetzt sind alle Einstellungen korrekt vorgenommen, es kann losgehen: Ein Doppelklick auf die neue DFÜ-Verbindung startet den Wahlvorgang.



Bei Wahlparameter kann dann noch die Wahl über eine Nebenstellenanlage und das Wahlverfahren eingestellt werden.



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